Therapien

Unsere physiotherapeutischen Angebote im Überblick030 658 396 46

Physiotherapie / Krankengymnastik

Die Physiotherapie entwickelte sich ausgehend von Schweden seit 1813.

Physiotherapie ist eine aktive und passive Bewegungstherapie zur Schmerzreduktion, Verbesserung von Haltung und Beweglichkeit sowie zum Muskelaufbau. Sie werden wieder mobil und belastbar für Ihre alltäglichen Anforderungen in Beruf, Freizeit und Sport.

In Deutschland hat der Begriff „Physiotherapie“ im Rahmen einer Novellierung der Berufsgesetze 1994 bundesweit den Begriff „Krankengymnastik“ abgelöst. Grund dafür war die Anpassung an den internationalen Sprachgebrauch und die Zusammenführung der west- und ostdeutschen Heilberufe nach der Wiedervereinigung.

Manuelle Therapie

In der wohl ältesten aus Indien stammenden Abbildung (ca. 3500-1800 v. Chr.) über die manuelle Therapie wird das „Auseinanderziehen“ von Gelenken gezeigt. Lord Krishna streckt den deformierten Rücken der gläubigen Kubja, indem er stehend ihre Füße fixiert und sie am Kinn hochzieht.

Die manuelle Therapie ist eine spezielle Form der Untersuchung und Behandlung von Störungen der Muskel-, Gelenk- und Nervenfunktionen. Es werden durch spezielle Techniken Funktionsstörungen am Bewegungsapparat aufgesucht und durch die dann folgende Behandlung Reize im betroffenen Gebiet gesetzt, die dazu führen, dass Schmerzen überlagert, Blockaden gelöst und Gewebestrukturen wieder dehnfähig werden. Somit soll die manuelle Behandlung ein bestehendes Missverhältnis beheben und das Zusammenspiel zwischen Gelenken, Muskeln und neuralen Strukturen wieder herstellen.

Es können mithilfe der manuellen Therapie sowohl akute als auch chronische Beschwerden therapiert und gelindert werden.

Klassische Massage

Die klassische Massagetherapie gehört zu den ältesten Therapieformen in der Geschichte der Menschheit. Sie reicht bis in das Jahr 2700 v. Chr. zurück.

Die Massage wurde als eine der vier klassischen Behandlungsformen in der chinesischen Medizin beschrieben. Im Jahre 1800 v. Chr. trat die Massage als Öl-Massage in der ayurvedischen Heilkunst in Indien auf. Im Mittelalter wurden die Massagen als Heilmethode zunehmend populärer. Jedoch verband man mit Ihr den Gedanken des Übernatürlichen und als Werk des Teufels. Erst im 16. Jahrhundert erlangte die Massage die Anerkennung die Ihr gebührt. 1914 begann man die Massage zu einem medizinischen Spezialgebiet zu erklären.

Die KMT ist in Ihren Wirkungsweisen vielfälltig. So sind die wichtigsten eine lokale Durchblutungssteigerung, Schmerzlinderung, Entspannung der Muskulatur, Lösen von Verklebungen, Senkung von Blutdruck und Puls und nicht zuletzt die Entspannung der Psyche.

Manuelle Lymphdrainage

Prof. Dr. med. M. Földi beschäftigte sich schon zu Studienzeiten intensiv mit der Lymphologie, die er in späteren Zeiten zu seinem Spezialgebiet machte. Durch seine Forschungsarbeiten und zahlreichen Publikationen gilt Dr. Földi als der Begründer und Wegbereiter der manuellen Lymphdrainage (MLD).

Die wichtigsten Aufgaben der Lymphgefäße sind Aufnahme und Abtransport von Gewebsflüssigkeit in den venösen Blutkreislauf.

Ziel der MLD ist es, einen gestörten Lymphabfluss zu verbessern und wiederherzustellen, um so gestaute Bereiche zu entlasten und den Druck im Gewebe und der Haut zu verringern. Durch sanfte, großflächige Streichungen, Pump- und Kreisgriffe in Richtung des Herzens wird erreicht, dass sich die Lymphgefäße öffnen und Schlacken- und Giftstoffe abtransportiert werden. Nach einer MLD kann der Lymphabfluss so angeregt werden, dass die Behandlung noch 3-5 Stunden nachwirkt.

Die MLD wird bei verletzungs- oder operationsbedingten Schwellungen angewandt. Durch den Abbau der Schwellung wirkt sie schmerzlindernd und fördert zum Beispiel nach einer Verletzung die Rückkehr der Beweglichkeit.

Wärmetherapie / Fango

Bei der Fangoanwendung handelt es sich um eine Form der Wärmetherapie. Hierbei werden die Naturmoorpackungen zusammen mit 50 ºC-55 ºC warmen Wärmeträgern auf das zu behandelnde Körperteil gelegt.

In unserer Praxis werden einmal verwendbare, medizinische Naturmoorpackungen in besonders dicker Qualität (480 g) verwendet.

Infrarot Lichttherapie

Die Infrarot Lichttherapie gehört zu den therapeutischen Verfahren der Lichttherapie.

Diese Methode entfaltet ihre therapeutische Wirkung durch Wärme, die sich durch die Strahlung im Gewebe entwickelt. Aus diesem Grund zählt die Infrarot Lichttherapie auch zum Teilgebiet der Wärmetherapie. Je nach Indikation wird das Licht auf die zu behandelnde Körperoberfläche appliziert.

Kinesio-Taping

Mit seiner Wirkung über die Haut ist das Taping als Oberflächentherapie zu verstehen, die Behandlungstechniken wie Massage, Krankengymnastik, Manuelle Therapie, Lymphdrainage sowie neurologische Therapieformen ergänzt und unterstützt.

Kinesiologisches Taping kann sowohl präventiv und therapeutisch als auch rehabilitativ eingesetzt werden und stellt insbesondere die Sensorik und die Mobilisation in den Vordergrund. Daher ist es vor allem, aber nicht ausschließlich für den Sportbereich optimal geeignet.

Durch die spezielle Anlage der Kinesio-Tapes ist es möglich, stimulierende oder detonisierende Effekte auf Muskulatur, Gelenkstrukturen, Lymph- und Nervenssystem zu erzielen. Das Taping aktiviert und unterstützt auf diese Weise den körpereigenen Heilungsprozess.

Dorn-Therapie

Nach Dieter Dorn ist eine Methode zur Heilung von Erkrankungen und Linderung von Schmerzen, die direkt oder indirekt mit der Wirbelsäule zusammenhängen. Die Dorn-Therapie wird bislang noch nicht von vielen Therapeuten angewendet. Von der Wirbelsaule aus werden alle Organe und Funktionen im Körper gesteuert, denn jeder Wirbel ist über das Nervensystem mit ganz bestimmten Organen im Körper verbunden.

Die Wirbelsäule sollte symmetrisch und statisch ausgewogen sein. Leider verschieben sich immer wieder Wirbel aus ihrer idealen Positon. Dadurch können für bestimmte Organe oder Gebiete Energieblockaden entstehen. Bei der Dorn-Therapie erfühlt der Therapeut die Fehlstellungen der Wirbel und korrigiert diese.

Elektrotherapie & Ultraschall

Sie zählen zur physikalischen Therapie.

Unter anderem haben therapeutischer Strom und Ultraschall schmerzlindernde und durchblutungsfördernde Eigenschaften. Es lassen sich durch die Abgabe von Strom aber auch abgeschwächte Muskulatur und verletzte Nerven behandeln.

Die ersten überlieferten Zeugnisse zur Elektrotherapie stammen von dem Arzt Scribonisus Largus (ca. 30 n. Chr.) über die Behandlung mit Zitterrochen, die eine Spannung von bis zu 1000 Volt erzeugen können. Nach sehr langer Entwicklungsarbeit und der technischen Weiterentwicklung von Reizstromgeräten in Richtung Computersteuerung ist es heute möglich, vielfältige Stromformen wie TENS, Ultrareizstrom nach Träbert, galvanischen Strom usw. anzuwenden.

Seit 1938 wird der Ultraschall zu therapeutischen Zwecken genutzt. Die beschallten Gewebestrukturen geraten durch die im Schallkopf erzeugten Schwingungen selbst in rhythmisch schwingende Bewegungen. Der medizinische Ultraschall wirkt über Vibration und Thermik.

Hot-Stone

Die Hot-Stone Massage ist eine Massageform unter Zuhilfenahme von aufgeheizten Steinen, meist aus Basalt. Die Steine werden dazu in einem Wasserbad auf eine Temperatur von etwa 60 ºC erwärmt. Ziel ist die Entspannung der Muskeln durch Wärme.
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